Hier erfährst du, wann sich der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung lohnt – und wie du als bereits privat Versicherter deinen Tarif sinnvoll optimieren kannst. Ohne Verkaufsdruck, ohne Dateneingabe.
Reine Informationsseite. Kein Formular, keine Datenerhebung.
In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) richtet sich dein Beitrag nach deinem Einkommen, und du bist Teil eines Solidarsystems mit der Möglichkeit zur beitragsfreien Familienmitversicherung. In der privaten Krankenversicherung (PKV) wird dein Beitrag individuell anhand von Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang berechnet.
Ob ein Wechsel grundsätzlich möglich und sinnvoll ist, hängt stark davon ab, ob du angestellt oder selbstständig bist – und von deiner individuellen Einkommens- und Lebenssituation.
In vielen Fällen können sich bei hohem und stabilem Einkommen Vorteile ergeben – ob das für dich zutrifft, hängt aber immer von deiner individuellen Situation ab. Es gibt keine pauschale Antwort und keine Garantie für eine bestimmte Ersparnis.
Nach §204 VVG hast du als PKV-Bestandskunde das Recht auf einen internen Tarifwechsel bei deinem bestehenden Versicherer. Deine bereits angesparten Altersrückstellungen bleiben dabei erhalten, und bei einem in Art und Umfang gleichartigen Tarif ist in der Regel keine erneute Gesundheitsprüfung nötig. Ziel ist es, den Beitrag zu senken oder die Leistungen an eine veränderte Lebenssituation anzupassen.
Als Bestandskunde kannst du innerhalb deines Versicherers in einen anderen Tarif wechseln, ohne den Anbieter zu verlassen. Dabei wird abgewogen, wie sich Beitrag und Leistungsumfang zueinander verhalten – nicht jede Einsparung ist automatisch sinnvoll.
Die folgenden Beispiele sind frei erfunden und dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Sie stellen kein Versprechen und keine Garantie für eine bestimmte Ersparnis dar.
Ausgangssituation: GKV-Beitrag von rund 780 Euro monatlich bei hohem Einkommen.
Nach einem Wechsel in einen Beispieltarif ergab sich in diesem Fall ein monatlicher Beitrag von rund 520 Euro bei vergleichbaren Leistungen.
Beispielrechnung – kein Versprechen, keine Garantie. Tatsächliche Beiträge hängen von Tarif, Gesundheitszustand und Versicherer ab.
Ausgangssituation: PKV-Bestandstarif seit 12 Jahren, Beitrag über die Jahre auf rund 690 Euro monatlich gestiegen.
Nach einer Tarifoptimierung beim gleichen Versicherer ergab sich in diesem Fall ein Beitrag von rund 540 Euro monatlich bei leicht angepasstem Leistungsumfang.
Beispielrechnung – kein Versprechen, keine Garantie. Tatsächliche Beiträge hängen von Tarif, Gesundheitszustand und Versicherer ab.
Ausgangssituation: PKV-Vertrag seit über 20 Jahren, spürbare Beitragssteigerungen, Sorge vor weiterer Erhöhung im Alter.
In diesem Fall führte eine Anpassung von Selbstbehalt und Leistungsbausteinen zu einer moderaten Beitragsreduktion bei im Kern erhaltenem Versicherungsschutz.
Beispielrechnung – kein Versprechen, keine Garantie. Tatsächliche Beiträge hängen von Tarif, Gesundheitszustand und Versicherer ab.
Ich bin Philipp Leirich und beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema PKV. Mir ist dabei aufgefallen, wie unübersichtlich das Thema Wechsel und Tarifoptimierung für viele Menschen ist.
Diese Seite soll dir dabei helfen, Klarheit über die Grundlagen zu gewinnen – nicht, dich zu einem übereilten Wechsel zu drängen.
Wenn du dich für eine Beratung entscheidest, solltest du einen spezialisierten, unabhängigen Berater wählen, der deine Situation ganzheitlich betrachtet.
Philipp Leirich
Diese Seite ersetzt keine individuelle Beratung. Ziehe bei einer konkreten Entscheidung einen unabhängigen, spezialisierten Berater hinzu, der deine gesamte Situation betrachtet.